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Die Roga Pietät Bestattungen-Trauerhilfe GmbH aus Ilmenau und die Roga Pietät Bestattungen GmbH aus Arnstadt haben sich entschieden, an der „Aktion Lesepaten“ der Zeitungsgruppe Thüringen teilzunehmen.

Zwei Schulen werden damit ein ganzes Jahr lang mit jeweils zwei Ausgaben der „Thüringer Allgemeine“ beliefert. In Ilmenau erhält die Staatliche Regelschule Heinrich Hertz die Tageszeitung und in Arnstadt das Staatliche Gymnasium Melissantes.

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Zur Aktion Lesepaten geht es hier.

„Die Tageszeitung ist ein wichtiger Partner des Bestatters“ erklärt Andrea Reimer, Prokuristin und Fachgeprüfte Bestatterin, „denn damit werden nach wie vor die meisten Trauergäste erreicht und informiert.“ Beratungsstellenleiter und Trauerredner Dirk Wagner aus Arnstadt sagt: „Die Schüler sollen die Zeitung als feste Größe in der Medienlandschaft wahrnehmen, was in unserer digitalen Welt gar nicht so einfach erscheint.“

Die beiden Schulleiter haben sich sehr über das Engagement der beiden Roga-Unternehmen gefreut. Schulleiter Klaus-Dieter Arnold aus Ilmenau sagt: „Im digitalen Zeitalter, ist es mir wichtig, dass die althergebrachten Medien ihre Daseinsberechtigung haben.“ An seiner Schule werden die Zeitungen gleich in mehreren Fächern im Unterricht eingesetzt. In Sozialkunde werden gerade die politischen Inhalte behandelt. In Deutsch sind der Aufbau von Zeitungsartikeln, die darin verwendete Sprache und die eingesetzten Stilmittel von Interesse. Im Fach Medienkunde wird behandelt, wie eine Zeitung überhaupt entsteht.

Schulleiterin Christine Minkus-Zipfel sagt „Gerade im Lokalteil, bei Nachrichten über unsere Schule, ist es schön, wenn sich die Schüler in der Zeitung wieder finden. Zudem liefert die Tageszeitung auch Textsortenbeispiele für den Deutschunterricht.“

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Schulleiter Klaus-Dieter Arnold und Prokuristin Andrea Reimer mit den beiden Ausgaben der "Thüringer Allgemeine"

Schulleiter Klaus-Dieter Arnold und Prokuristin Andrea Reimer mit den beiden Ausgaben der „Thüringer Allgemeine“

Beratungsstellenleiter Dirk Wagner und Schulleiterin Christine Minkus-Zipfel mit den beiden Ausgaben der "Thüringer

Beratungsstellenleiter Dirk Wagner und Schulleiterin Christine Minkus-Zipfel mit den beiden Ausgaben der „Thüringer Allgemeine“

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Zur „Aktion Lesepaten“ konnte die Webredaktion (WR) kurz mit Prokuristin Andrea Reimer (AR) sprechen:

WR: „Zwei Bestattungsinstitute als Lesepaten für Schulen? Sie werden zugeben, Frau Reimer, das ist doch eher etwas ungewöhnlich?“

 AR: „Das ist es nicht. Die Schüler von heute sind die Leser von morgen. Und gerade wir als Bestattungsdienstleister haben ein großes Interesse daran, dass es auch in der Zukunft eine Tageszeitung gibt.“

WR: „Im digitalen Zeitalter kommen die Tageszeitungen immer wieder unter Druck durch andere digitale Medien. Warum haben die Bestattungs-unternehmen ein so großes Interesse am Fortbestand der Tageszeitungen?“

AR: „In den Tageszeitungen können Angehörige schnell und flächendeckend über einen Trauerfall und den Termin einer Bestattung vor Ort informieren. Würde es die Tageszeitung morgen nicht mehr geben, säßen die trauernden Angehörigen wahrscheinlich alleine auf den Friedhöfen und in den Trauerhallen, da die überwiegende Mehrheit der heutigen Trauergäste, die neuen Medien noch nicht nutzt. Die Bekannten und Freunde würden diese wichtige Information verpassen.“

WR: „Die digitalen Angebote können das Spektrum der Tageszeitung aber auch erweitern.“

AR: „Ja, so sehen wir das auch. Die neuen digitalen Medien wie Trauerportale und Onlineausgaben können die Leistungen der Tageszeitung ergänzen und erweitern, aber eben nicht vollständig ersetzen.“

WR: „Man kann zusammenfassen, dass Tageszeitungen nach wie vor ein wichtiges Informationsinstrument für Angehörige und Bestatter sind, das unbedingt erhalten bleiben soll. Vielen Dank für das Gespräch.“

Sonderveröffentlichung Lesepaten der "Thüringer Allgemeine"

Thüringer Allgemeine, Samstag, 03.12.2016

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